
Es herrscht Helmpflicht!
| Montag: | Zur freien Verfügung |
| Dienstag: | Punta Kriza, Valun, Lubenice und der Vrana-SüßwasserseePUNTA KRIZA:Die Ortschaft Punta Kriza ist ein attraktiver Ferienort, der unweit der alten Stadt Osor gelegen ist. Er befindet sich auf der zu der Inselgruppe von Cres und Loinj gehörenden Insel Loinj und ist mit einer Fähre über die Insel Krk mit dem Festland verbunden. In Punta Kriza selbst leben etwa 80 Einwohner. Der Ort ist ein angenehmes Ausflugsziel für einheimische und ausländische Touristen, weil es hier zahlreiche verborgene Kies- und Felsstrände gibt. Zudem wächst hier ein dichter Pinienwald und außer einem reinen Meer, verschiedenartigen Stränden und Ruhe findet man hier im Sommer den so sehr gesuchten Schatten.
VALUN:Valun liegt am südlichen Ende der Creser Bucht, an einem steilen Hang, der Bora ausgesetzt. Ein kleiner, malerischer Ort. Valun hat Strände mit hellen Kieselsteinen und einem blauen kristallklaren Meer. Die ORF-Serie "Der Sonne entgegen" wurde in den Jahren 1984 (1. Staffel) und 1985 (2. Staffel) zu je 6 Folgen gedreht. Einige Schauspieler:
Valun bietet auch einige gute Restaurants, ein Lebensmittelgeschäft, eine Café-Bar, einen Souvenirladen und eine Wechselstube.
LUBENICE:Auf der Valun entgegengesetzten Seite, dem ringförmigen Bogen der Hochebene folgend, liegt auf einem Felssporn Lubenice, das mutig wütenden Winden und Stürmen, die es bezwingen wollen, trotzt. Die Römer nannten es nicht von ungefähr Hibernicia (Hibernus = winterlich). Sie machten eine für jene Zeiten unbezwingbare Festung daraus. Der Felssporn fällt 378 m tief senkrecht bis zum Meer ab. Nach Osten hatte Lubenice eine Wehrmauer mit zwei Toren. Der erste Eindruck, den man beim Anblick Lubenice hat, ist der einer Kommandobrücke auf einem Schiff, das fest weit außerhalb der Zeit verankert ist. Die Häuser sind winzig, mit Gewolbedurchgängen; sie sehen aus, als hätten sie Schießscharten und Bullaugen wie alte Schiffe. Auf dem offenen Platz, am Eingang zum Dorf, erhebt sich der Campanile (Glockenturm), unterhalb befindet sich eine kleine Loggia, die als Gasthaus genutzt wird. Daneben liegt die Kapelle des Heiligen Antonius. Im Ort selbst finden wir die Pfarrkirche der Heiligen Jungfrau Maria, der im Mittelalter eine Zeitlang ein Kapitel von Chorherren zugeordnet war. Wenn man über die Brüstung der Mauer schaut, meint man zu fliegen, wie die Möwen, die tiefer unten über den wechselnden Strömungen des Meeres ihre Bahnen ziehen. Atemberaubende Aussicht !!
Vrana-Süßwassersee:Der große Vrana-Süßwassersee (5 km² groß, 74 m tief) ist ein einzigartiges Naturphänomen, das alle Siedlungen auf den Inseln mit Trinkwasser versorgt. Trotz Forschungen bleibt es ein Rätsel, wieso so viel Wasser im Karst und in wasserloser Umgebung erhalten bleiben kann.
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| Mittwoch: | BadetagZur freien Verfügung oder Stadtbummmel Mali Loinj:Mali Loinj liegt in der größten geschützten Bucht dieses Archipels, der Augustus-Bucht. Heute ist Mali Loinj mit seinen 6.500 Einwohnern die größte Inselstadt an der Adria. Der Beginn von Mali Loinj reicht zurück in das 12. Jahrhundert als auf die Insel Loinj zwölf kroatische Familien kamen und sich in der Ostbucht St. Martin niederließen. Die ersten kroatischen Siedler waren Viehzüchter und Landwirte, später als man auf Fischfang, Seefahrt und Schiffsbau überging, siedelte die ganze Ortschaft zur Küste. Die goldenen Jahre von Mali Loinj waren Ende des 19. Jahrhundert als Dank des Meeres und der Seefahrt das «Kleine Dorf» zum Seefahrtsstädtchen wurde. Wegen der großen Veränderungen und Krisen in der Schifffahrt auf diesem Gebiet, dem Übergang von Segel- zu Dampfschiffen, schien die Zukunft dieser und ähnlicher Orte besiegelt zu sein. Als man die gesundheitliche Wirkung des Inselklimas, sowie einen neuen Wirtschaftszweig, den Tourismus entdeckte, wurde ein neuer Zeitraum in der Geschichte von Mali Loinj eingeleitet. Heute ist Mali Loinj eines der Haupttourismuszentren an der Adria, das in allen europäischen Tourismuskreisen bekannt ist, wovon zahlreiche treue Gäste zeugen, die es jedes Jahr von Neuem besuchen.
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| Donnerstag: | Insel SUSAKSUSAK - Bootsfahrt mit Grill an BordSieben Seemeilen von Loinj entfernt liegt die Insel Susak. Genügend weit entfernt, um ihre Tradition und Bräuche zu bewahren und weitgehend unberührt zu sein, jedoch nah genug, um in einer einstündigen Bootsfahrt von Mali Loinj einen Abstecher dorthin zu machen. Man kann sich diese interessante und kontrastreiche Insel anhand von Beschreibungen schwer ausmalen - Susak muss man einfach sehen. Schon die Überlieferung über die Entstehung des Namens dieser Insel lässt der Fanatasie viel Platz. Da auf der Insel Oregano gut gedeiht, und auf Griechisch Oregano "Sansegus" heißt, bekam die Insel, nach einer Erklärung, ihren Namen nach dem Oregano. Auch der italienische Name der Insel, Isola di Sansego, spricht dafür. Diese Insel mit 3,7 km² Fläche ist voller Kontraste, und viele sind beim ersten Besuch überrascht, weil sich Susak so sehr von den anderen adriatischen Inseln unterscheidet. Die Insel, heißt es, hat ein "Steinfundament", das sich vom Meerufer 15 Meter in das Inselinnere erstreckt, und auf das in der Vorzeit der Wind Sand herbeitrug. Die Sandschicht ist, wie Untersuchungen zeigten, fast hundert Meter dick. Nach den Worten von Alteingesessenen, von denen auf der Insel nur noch etwa 200 leben (im Jahr 1945 lebten 1850 Bewohner auf der Insel), war Susak nach dem Zweiten Weltkrieg mit Millionen von Weinreben überzogen. Das Geheimnis des guten Gedeihens der Weinreben liegt am Sand, der in ca. 30 cm Tiefe die Feuchtigkeit speichert, was für das Wachstum der Weinreben sehr vorteilhaft ist. Mit der Auswanderung vieler Bewohner von Susak nach Amerika, wurden die Weinberge auf Susak vernachlässigt, so dass die Beziehung von Susak und Wein immer mehr abnimmt. Susak hat keinen Riva im herkömmlichen Sinne, wodurch sich Susak auch von anderen Inseln unterscheidet. Auf Susak gibt es keine asphaltierten Strassen, sondern nur einen staubigen Weg, der sich bei einem plötzlich aufkommenden heftigen Wind schnell leert, weil die Menschen vor dem unangenehmen Sand flüchten. Im Sommer besuchen etwa 700 Touristen täglich Susak. Nach einem Spaziergang besuchen sie Gornje selo, den alten Teil der einzigen Ortschaft auf der Insel, zu dem man etwa hundert Treppen bewältigen muss, und besichtigen die Pfarrkirche, in der das beeindruckende, große romanisch-byzantinische Kruzifix aus dem 12. Jahrhundert, "Großer Gott" genannt, zu sehen ist, sowie den schönen Dorffriedhof. Die Bewohner von Susak, überwiegend ältere Leute, folgen keinen touristischen Trends. Im Hafen von Susak und auf der Hauptstraße der Insel findet man nur einige Cafes und Geschäfte sowie das eine oder andere Restaurant.
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| Freitag: | BadetagZur freien Verfügung oder Stadtbummmel Veli Loinj:Veli Loinj ist für seine engen Straßen bekannt, die zwischen Prunkvillen von ehemaligen reichen Kapitänen und Schiffseigentümern führen. In gepflegten Gärten kann man zahlreiche exotische und ungewöhnliche Pflanzen sehen, die von fernen Reisen heimgebracht worden sind. Genauso wie Mali Loinj wurde Veli Loinj im Jahre 1892 dank seinem außerordentlichen Klima und der üppigen Pflanzenwelt zum heilklimatischen Kurort erklärt. Der zweite Hafen ist in der benachbarten Bucht Rovenska. Das Ufer besteht aus einem schönen Strand, der einen erschreckenden Namen trägt - Barrakuda. Diejenigen, die sich für alte Bräuche interessieren, können in unmittelbarer Nähe der Ausziehwinde eine steinerne Mühle zum Mahlen von Oliven besichtigen. Es wird berichtet, dass im Jahre 1799 in Veli Loinj in einer kleinen Werft im Hafen Rovenska das erste größere Schiff auf der Insel Loinj oder überhaupt auf den Inseln des Kvarner gebaut wurde. Mitte des 19. Jahrhunderts wollte man in Veli Loinj eine größere Werft errichten, und zwar in der Bucht Rovenska. Zu diesem Zweck wurde der Hafen Rovenska im Jahre 1856 durch den Bau einer großen Hafenmole erweitert. Es wurde auch die Schiffswerft gegründet, aber bereits im Jahre 1857 kam es zur Weltschifffahrtskrise. Von den ehrgeizigen Plänen ist nur die übergrosse Hafenmole übriggeblieben.
Das erste Mal wird Veli Loinj 1398 unter dem Namen Velo Selo (großes Dorf) erwähnt. Das ganze Städtchen und besonders der Ortskern sind noch von dem barocken Stadtplan geprägt. Die Architektur hat Merkmale des Spätbarocks und des Klassizismus, mit reizvollen Villen und schönen Parkanlagen. Der älteste Sakralbau ist die Nikolauskirche in der die Portraits von Seefahrern in Volkstracht zu sehen sind. Die Antoniuskirche birgt Gemälde der italienischen Meister B. Vivarini, L. Strozzi, L. Querena, F. Hayeza, L. del Cossa und F. Potenza. Unweit des Hafens steht die Kirche der Madonna mit der Engelschar. Der Chor mit Kuppel stammt von G. A. Pellegrini und unbekannten Meistern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Veli Loinj hat eine lange touristische Tradition. Im Jahre 1866 errichtete Erzherzog Karl Stefan das bekannte Schloss (Morska straza) und 1892 wurde Veli Loinj zum Klimakurort proklamiert. Der Besitzer des Schlosses wurde durch Anbau verschiedenster Pflanzen im Schlosspark bekannt. Dem Beispiel folgten viele Schiffskapitäne, die von ihren Fahrten bis dahin in dieser Gegend unbekannte Pflanzen nach Loinj mitbrachten. |
| Alternative: | Ausflug auf die Nachbarinsel KrkKrk, Punat, Stara BakaDer ursprünglich, römische Name von Krk lautete Curicta. Die Bucht von Curicta/Krk war während des römischen Bürgerkrieges Schauplatz eines Seegefechtes zwischen den Truppen von Caesar und Pompeius.Krk war in seiner Geschichte eines der Zentren der kroatischen Kultur. Eines der bedeutendsten Schriftzeugnisse der kroatischen Sprache ist die Tafel von Baka aus dem Jahr 1100. Diese in der romanischen St. Lucija-Kapelle nahe der Ortschaft Baka auf der Insel Krk entdeckte beschriftete Steinplatte trägt eine Inschrift in glagolitischer Schrift. Beschrieben wird die Souveränität des kroatischen Königs Zvonimir I. als Stifter der Kapelle. Krk war seit dem Mittelalter Bischofssitz. Das in der Geschichte Kroatiens sehr bedeutende Adelsgeschlecht der Frankopanen stammt aus Krk. Die Insel gehörte Jahrhunderte lang zur Republik Venedig und ab dem frühen 19. Jahrhundert zu Österreich-Ungarn. 1919 kam Krk zu Jugoslawien. Im Süden der Insel Krk, in einer der schönsten und am geschütztesten liegenden Buchten befindet sich die Ortschaft Punat. Der Reiz des kleinen Küstenstädtchens Punat liegt in den dicht zusammengedrängten kleinen Häusschen sowie den nahegelegenen weißen Kiesstränden, Weingärten und Olivenhainen. Stara Baka an der Südostküste der Insel Krk, 8 km südöstlich von Punat, 112 Einwohner, im Süden der gleichnamigen Bucht gelegen, umgeben von weißen Kalkfelsen.
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| Heimreise: | 9. + 10. Tag via Krk und Plitvice - 170 km (Übernachtung) Plitvice - St. Pölten - 490 km
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| Angemeldete Teilnehmer: | Werner F. Alfred G. Franz G. I (+ 1) Michael H.-R. Isabella H. Helga H. Helmut K. (+ 1) Franz und Irene M. Gottfried M. (+1) (Reiseleitung & Organisation) Harald Sch. 14 Personen, 8 Bikes |